Kein Bauteil im Motor funktioniert dauerhaft ohne zuverlässige Schmierung. Die Ölpumpe ist das Herzstück dieses Kreislaufs. Sie baut den erforderlichen Druck auf und versorgt Lagerstellen, Nockenwellen und hydraulische Stellglieder kontinuierlich mit Öl. Sinkt der Öldruck, betrifft das nicht nur ein einzelnes Bauteil. Die Folgen können sich auf den gesamten Motor auswirken und sind häufig nicht mehr rückgängig zu machen.
Das Ölmanagement Sortiment von HEPU® umfasst Ölpumpen, Tandempumpen mit kombinierter Öl- und Vakuumfunktion, vollständige Ölpumpensätze sowie Ölkühler. Alle Komponenten werden nach den Vorgaben der Erstausrüstung gefertigt und erfüllen die Anforderungen moderner Motoren. Dazu gehören engere Toleranzen, variable Fördermengen und hydraulisch gesteuerte Bauteile wie Nockenwellenversteller.
Der Öldruck ist kein fester Wert. Er muss bei jeder Drehzahl und unter allen Lastbedingungen innerhalb des vom Motorhersteller definierten Bereichs liegen. Je nach Anwendung sind im Leerlauf etwa 1,5 bis 2,5 bar und bei 3.000 Umdrehungen pro Minute rund 3,0 bis 4,5 bar üblich. Maßgeblich sind jedoch immer die fahrzeugspezifischen Sollwerte. Der Öldruck sorgt nicht nur für die Schmierung der Lagerstellen. Er steuert auch hydraulische Komponenten wie Nockenwellenversteller. Viele dieser Systeme benötigen einen klar definierten Mindestdruck, um zuverlässig zu arbeiten. Ein zu niedriger Öldruck beschleunigt daher nicht nur den Verschleiß. Er kann auch Fehlercodes wie P0011 oder P0021 verursachen. Liegt die Ursache im Schmierkreislauf, lässt sie sich durch den alleinigen Austausch von Komponenten des Steuertriebs nicht beheben.
HEPU® behandelt Ölpumpen deshalb als funktionskritische Bauteile. Sie werden darauf ausgelegt, den vorgeschriebenen Öldruck im gesamten Betriebsbereich zuverlässig bereitzustellen und nicht lediglich Öl zu fördern.
Im HEPU® Teilekatalog lässt sich die passende Komponente für das Ölmanagement der jeweiligen Fahrzeuganwendung bestimmen.